Im Rahmen der Pflegschaftsversammlung zog Schulleiter OStD Carlo Götz Bilanz und gewährte Eltern und Ausbildern einen umfassenden Einblick in das Leben an der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB). Mit rund 800 Schülerinnen und Schülern, die von 67 Lehrkräften unterrichtet werden, ist die ZGB die Adresse für die berufliche Bildung in der Region. Sieben Berufsfelder – von Metall und Elektrotechnik über Fahrzeugtechnik, Holztechnik, Nahrung und Informationstechnik bis zur Körperpflege – sind bei ihr zuhause. Dass die Schule aber nicht nur eine Berufsschule und Meisterschmiede ist, zeigt sich daran, dass sich hinter ihren Türen auch acht verschiedene Schularten verbergen.
Das Bildungsangebot der ZGB reicht von der Berufsschule und der Berufsvorbereitung über den Hauptschulabschluss und den Mittleren Bildungsabschluss bis hin zur Fachhochschulreife, zum Abitur und zur Fachschulreife. Neu ins Angebot aufgenommen wurde die Qualifikation im Bereich System- und Hochvolttechnik. Damit wird dem Weg zu mehr Elektromobilität Rechnung getragen. Damit die Schüler bestmöglich auf ihre Zukunft vorbereitet werden können, fallen nicht nur in diesem Bereich Kosten an, die der Schulträger, der Neckar-Odenwald-Kreis, bereitwillig übernimmt. So wurde beispielsweise letztes Schuljahr eine neue CNC-Drehmaschine angeschafft, aber auch die Renovierung des Chemiesaals wurde abgeschlossen und für dieses Jahr steht die Umgestaltung der Aula im Mittelpunkt, wobei die ZGB hier viel Eigenleistung einbringen kann. Produktiv sind auch die Bienenvölker der Schule, die von Schülern des Technischen Gymnasiums gepflegt werden. Honig wird produziert und im Fach Technik und Management wird an einer Vermarktungsstrategie getüftelt.
Auch auf der Ebene der Schulentwicklung bewegt sich die Schule: Mit dem Regierungspräsidium wurde eine neue Ziel- und Leistungsvereinbarung mit fünf Zielen abgeschlossen, darunter die Schwerpunkte Künstliche Intelligenz und Individuelle Förderung.
Im Frühjahr steht die Schule zudem im Zeichen der beruflichen Orientierung: Beim „Tag der beruflichen Orientierung“ öffnet die ZGB ihre Türen für Haupt- und Realschulen und gibt jungen Menschen erste Einblicke in Berufsfelder und hilft Kontakte zu Betrieben der Region zu knüpfen.
Auch außerhalb des Unterrichts ist an der ZGB einiges geboten: Einführungswochen, Messen- und Firmenbesuche sowie Klassenfahrten – etwa nach Irland und Barcelona – prägen das Schulleben. Besondere Höhepunkte sind zudem die Fahrten zum Landtag und zum Bundestag.
Eine besondere Auszeichnung konnte Götz hervorheben: Drei Prüfungsbeste im Handwerk kommen in diesem Jahr von der ZGB und wurden in Mannheim ausgezeichnet – ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität der Ausbildung.
Nach dem Auftakt im Plenum ging es in die Klassen- und Abteilungspflegschaften. Hier informierten die Klassen- und Fachlehrer über schulische und berufsspezifische Belange und wählten die jeweiligen Eltern- und Ausbildervertreter. Diese wählten dann in ihrer konstituierenden Sitzung Heiko und Diana Hoßfeld, Desiré Neu und Tanja Druschbin zu den Elternvertretern. Die Ausbilder werden von Helmut Korger, (Göttfert Werkstoff-Prüfmaschinen GmbH), Manuel Difloe (Maschinenfabrik Gustav Eirich GmbH & Co. KG), Sven Klohe (AZO GmbH & Co. KG) und von Rainer Heck (Fleischerei Heck) vertreten.






