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Berufsvorbereitende Einrichtung (BVE)

BVE 1Ziel ist es, möglichst viele junge Menschen mit wesentlichen Behinderungen nach Abschluss der allgemein bildenden Schulzeit entsprechend ihren individuellen Kompetenzen zu fördern und zu begleiten und sie auf das Leben als Eerwachsener umfassend vorzubereiten sowie nach Erfüllung de Berufsschulpflicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern.

Das BVE ist eine Kooperation zwischen der Alois-Wißmann-Schule, der Zentralgewerbeschule und der Helene-Weber-Schule Buchen.

Struktur der BVE

BVE sind Differenzierung innerhalb des Angebots der Werkstufe im Bildungsgang Schule für Geistigbehinderte; es handelt sich um ein Gemeinschaftsangebot entsprechender Sonderschulen und der beruflichen Schulen in der Region.

Zielgruppe und Auswahl

Zielgruppe der BVE sind Schülerinnen und Schüler der Schule für Geistigbehinderte und Absolventinnen und Absolventen der Förderschulen sowie der Sonderschulen mit entsprechenden Bildungsgängen, die aufgrund ihrer Persönlichkeitsentwicklung Potentiale aufweisen, erfolgreich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt berufstätig sein zu können und für die dieses Ziel auf keinem anderen Weg erreichbar erscheint.

Bildungsplan

Grundlagen für den Unterricht in BVE sind der Bildungsplan der Schule für Geistigbehinderte, der Bildungsplan der Förderschule sowie ausgewählte Teile aus den BVJ-Plänen. Die beteiligten Schulen erarbeiten gemeinsam mit den außerschulischen Partnern für die konkrete Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Blick auf ihre spezifischen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen eine inhaltliche Konzeption, die die individuellen Förderbedürfnisse berücksichtigt.

In der BVE unterrichten grundsätzlich Lehrkräfte aus dem Bereich der Schulen für Geistigbehinderte und der beruflichen Schulen sowie ggf. aus dem Bereich der Förderschulen und der Sonderschulen mit entsprechenden Bildungsgängen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfüllen in der BVE ihre Berufsschulpflicht, sofern kein Ausbildungsverhältnis eingegangen wird.

Praktikum

In einem Zeitrahmen von zwei Jahren sollen die Schülerinnen und Schüler durch praktische Erfahrungen ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern, ihre Vorlieben kennen lernen und somit eine bessere Selbsteinschätzung erlangen. Ein mögliches Beschäftigungsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt wird angestrebt. Der Zeitrahmen dieser Praktika kann individuell vereinbart werden.