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Fachabteilung Metall der ZGB besucht die Gustav Eirich in Hardheim

Die Lehrkräfte der Fachabteilung Metall der Zentralgewerbeschule (ZGB) Buchen unter der Leitung von Oberstudienrat Ralf Schäfer besuchten die Firma Gustav Eirich in Hardheim. Die Betriebsbesichtigung bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die Arbeitsabläufe eines international tätigen Maschinenbauunternehmens zu erhalten und den Austausch zwischen Schule und Wirtschaft zu vertiefen.

Empfangen wurde die Gruppe von Michael Gehrig, Manuel Difloe und Manuel Galm, die die Besucher durch verschiedene Unternehmensbereiche führten. Besichtigt wurden insbesondere die Fertigung, die Montage sowie die Elektroabteilung - interessante Einblicke in moderne Produktionsprozesse, innovative Fertigungstechniken und die hohe Fertigungstiefe des Unternehmens inklusive.

Ein Höhepunkt des Besuchs war die Schmiedevorführung. Hier konnten die Teilnehmer hautnah erleben, wie traditionelle Metallbearbeitung und modernes industrielles Know-how miteinander verbunden werden. Die Vorführung verdeutlichte die Bedeutung handwerklicher Fähigkeiten und fundierter Fachkenntnisse für technische Berufe.

Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung der Ausbildungswerkstatt. Die modern ausgestatteten Ausbildungsplätze und die praxisnahe Qualifizierung der Auszubildenden hinterließen bei den Gästen einen sehr positiven Eindruck. Die Lehrkräfte konnten sich davon überzeugen, welchen Stellenwert die Ausbildung junger Fachkräfte bei Eirich einnimmt und unter welchen hervorragenden Bedingungen die Nachwuchskräfte auf ihre beruflichen Aufgaben vorbereitet werden.

Den Abschluss bildete ein ausführliches Gespräch mit Geschäftsführer Ralf Rohmann. Dabei erläuterte er die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen sich exportorientierte Unternehmen derzeit konfrontiert sehen. Insbesondere ging er auf die weltwirtschaftliche Entwicklung sowie die Bedeutung des China-Geschäfts für die Eirich-Gruppe ein.

Auch die Nachwuchsgewinnung war ein Thema. Kritisch bewertete Herr Rohmann die Entwicklung im Bildungssystem, durch die immer weniger Schülerinnen und Schüler aus den Realschulen für technische und gewerbliche Ausbildungsberufe zur Verfügung stünden. Der Trend gehe zunehmend in Richtung Abitur und Studium. Diese Entwicklung werde politisch gefördert, entspreche jedoch aus seiner Sicht nicht dem tatsächlichen Bedarf vieler Industrieunternehmen. Gleichzeitig werde die Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte erschwert, da bei vielen Bewerberinnen und Bewerbern grundlegende fachliche sowie praktische Kenntnisse fehlten.

Der Besuch unterstrich einmal mehr die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Schulen und regionalen Unternehmen, um junge Menschen erfolgreich auf technische Berufe vorzubereiten.

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