Es gibt Pressetermine, auf die man sich jedes Jahr freut. Dazu zählen die Gesellenprüfungen der Bäckerinnung Neckar-Odenwald: Hoffnungsvolle junge Menschen starten in ihr Berufsleben, meistern ein markantes Etappenziel und blicken nach vorn – positiver kann die Stimmunbg kaum sein. So auch am Montag in der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB): Dort freuten sich am Montag die Bäckerlehrlinge Christoph Unangst (Ausbildungsbetrieb: Bäckerei Linus Schmitt, Limbach), Yannick Wartha (Ausbildungsbetrieb: Bäckerei Leiblein, Walldürn), Kevin-Noel Weber (Ausbilduungsbetrieb: Bäckerei Müssig, Walldürn) sowie die Bäckereifachverkäuferinnen Aimie Fay Balles (Ausbildungsbetrieb: Landbäckerei Peter Schlär, Mudau) und Lea-Maria Zettl (Ausbildungsbetrieb: Zettl's Backstube, Fahrenbach) über die bestandene Abschlussprüfung.
Die Bäcker mussten Backwaren aller Art von pikanten Snacks über ein Sauerteigbrot bis hin zur Torte fertigen. Ebenso hatten sie ihren Arbeitsablauf selbstständig zu koordinieren, was Aspekte wie den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und die Hygieneregeln umfasste. Die Bäckereifachverkäuferinnen hatten unter anderem ein komplettes Frühstücksbuffet zu richten.
Der Prüfungsausschuss bestand aus Innungsobermeister Peter Schlär, Selma Troißler, Irina Vogel, Luca Schmitt sowie den Lehrern Stefan Galm und Patrick Weber. Peter Schlär fand passende Worte: „Ihr habt das Beste gemacht – und wir haben euch dabei geholfen!“, betonte er und hob hervor, dass das Arbeitsleben jetzt erst recht in Fahrt komme. Beruflich hätten alle eine gute Wahl getroffen: „Im Handwerk geht es immer weiter!“, merkte Schlär an. Auch Patrick Weber ermutigte den Nachwuchs zur Karriere im Handwerk, das viele Chancen bietet bis hin zur Eröffnung einer eigenen Bäckerei oder einer späteren Laufbahn als Ausbilder oder Berufsschullehrer. Innungsobermeister Schlär dankte noch der ZGB für die seit hervorragende Zusammenarbeit, die ein weiteres klares Bekenntnis zum Schulstandort Buchen sei – zumal die Schülerzahlen sich aktuell stabilisieren und sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr junge Menschen für das Handwerk interessieren.

Text und Bild zur Verfügung gestellt von Adrian Brosch . Vielen Dank!






