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Buch über die Geschichte der ZGB erschienen

„Ich habe mich schon immer sehr für die Regionalgeschichte interessiert und da ich selbst Lehrerin an der ZGB bin, habe ich gemerkt, wie faszinierend und vielgestaltig die Entwicklung im beruflichen Schulwesen in den letzten 200 Jahren war.“ Mit diesen Worten begründet Isabell Arnstein ihre Motivation ihr Buch „Die Geschichte der Zentralgewerbeschule Buchen“ zu schreiben. Das Ergebnis ist jetzt im Buchhandel erhältlich und zeigt auf, wie sich die gewerbliche Bildung und die Gewerbeschule in Buchen entwickelt haben. „Nachdem sich die einzelnen Gewerbeschulen im Altkreis Buchen zusammengeschlossen haben, entstand 1947 dann die Zentralgewerbeschule“, so Frau Arnstein.

Das Buch beginnt mit den ersten Anfängen der beruflichen Bildung in Baden, den gewerblichen Sonntagsschulen, beschreibt danach das Spannungsfeld zwischen der staatlichen Bildungsinstanzen und der zünftischen Ausbildung, die bis ins frühe Mittelalter zurück reicht. Als dann 1847 die Gewerbeschule in Buchen gegründet wurde, zunächst ausgestattet mit nur zwei Lehrern, wovon einer auch an der höheren Bürgerschule, dem Vorläufer des Burghardt-Gymnasiums, unterrichtete, konzentriert sich das Buch auf die Entwicklungen in Buchen. Es wird auch deutlich, dass die berufliche schulische Bildung lange Zeit im Sekundarbereich II angesiedelt war und erst durch die Nationalsozialisten eine „Degradierung“ erfuhr. Auch der erschwerte Beginn nach dem zweiten Weltkrieg, Mangel an Material, Maschinen, Zuzug von Neubürgern wird an zahlreichen regionalen Quellen aufgezeigt. Nach diesen schwierigen Jahren expandierte die Schule zunehmend, was Schülerzahlen, aber auch Schularten anbelangt.

Das Buch ist aber nicht nur Darstellung der Geschichte der Schule, sondern druckt auch zahlreiche Quellen, historische Fotos und Zeitzeugenberichte ab. „Gerade die Beschäftigung mit der Geschichte der Schule hat mich noch mehr mit der ZGB verbunden“, so Frau Arnstein.Si

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