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3D-Scanner an der ZGB vorgestellt

Der neue 3D-Scanner der ZGB und die betreuenden Lehrkräfte Ralf Schäfer und Michael Schölch.Immer auf dem Stand der aktuellen Technik zu bleiben ist wichtig für die Industrieunternehmen, aber natürlich genauso wichtig für die gewerblichen Schulen, die zukünftige und auch schon fertig ausgebildete Fachkräfte „fit“ für ihren Beruf machen und halten sollen. Um dies zu erreichen, wurde  vom Förderverein der Zentralgewerbeschule Buchen ein 3D-Scanner (Atos for Education der Firma GOM) im Wert von 25.000,-€ angeschafft.

3D-Scanner sind optische Koordinatenmessmaschinen, die in vielen Bereichen der Industrie mittlerweile taktile Messmethoden ersetzen. Dabei wird der zu messende Gegenstand nicht mehr berührt, sondern abgescannt. Dadurch verkürzt sich zum einen die Messzeit um ein Vielfaches, zum anderen sind die Messergebnisse wesentlich genauer. Es können auch Maße und Formen aufgenommen werden, die bisher nicht erfasst werden konnten. Die damit gewonnenen Daten werden anschließend mit den Daten der entsprechenden CAD-Modelle verglichen. Die Genauigkeit liegt bei einem Hundertstel Millimeter.

In der Praxis wird dieser neue 3D-Scanner im Unterricht der Berufsschule, des Technischen Gymnasiums und bei der Fachschule für Technik zum Einsatz kommen. Anschauungsobjekt wird dabei vornehmlich ein Spritzgussgehäuse der Firma OKW-Gehäusesysteme sein. Dabei werden die Schüler zunächst einmal den Prüfplan kennen lernen, danach sollen sie beurteilen, ob die notwendigen Toleranzen konventionell prüfbar sind. Anschließend werden dann die Grundlagen der 3D-Scantechnik vermittelt. Die Schüler führen dann eigene Scans durch und werten die Scandaten auch selbst aus. Die Anschaffung wurde von OStR Ralf Schäfer initiiert.