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Abiturfeier 2019

PreisverleihungOffiziell verabscheidet wurden am Mittwoch die 48 Abiturienten des Technischen Gymnasiums der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB). Die ansprechend gestaltete, von Carolin Berres und Christian Böhrer moderierte und der von Magnus Balles geleiteten Formation „zgb-music“ untermalte Feier stieg in der Stadthalle.

Auf die klangvolle Eröffnungsfanfare folgte eine Schweigeminute: Nach seiner Begrüßung erinnerte Oberstudiendirektor Konrad Trabold an den im Januar überraschend und viel zu früh verstorbenen Studiendirektor Alfons Pföhler, der seit 1983 an der ZGB gewirkt und 2002/03 als „Vater des TG“ dessen Abteilungsleitung übernommen hatte. Dank zollte er Studiendirektor Carlo Götz, der die kommissarische Leitung innehat sowie den Schülern und ihren Eltern, denen er aus dem Herzen sprach: „Das Abitur ist ein starker Einschnitt auch oder gerade für das Familienleben – wenn die studierenden Kinder fortan nach Hause kommen, tun sie das als Gäste“, hielt er fest

Mit Grußworten ergänzten Peter Fieger (Landratsamt), Bürgermeister Roland Burger und Elternvertreterin Daniela Kehl den festlichen Charakter des Abends. Während Fieger von einem „Tag zum Feiern“ sprach, hob Burger den beachtlichen Gesamtschnitt von 2,2 hervor und attestierte den Abiturienten, „bestens für zukünftige Herausforderung gerüstet zu sein“. Daniela Kehl bezeichnete das Abitur als „wichtiges Etappenziel, das in einen neuen Lebensabschnitt mündet“.

Die Zeit bis zur Zeugnisausgabe verkürzten das jazzige Intermezzo der „zgb-music“ und die Festrede von M.Sc. Philipp Gruschka, der als Absolvent des TG-Abiturjahrgangs 2009 einige Worte an die Gesellschaft richtete. In diesen ermunterte er dazu, Neues auszuprobieren, sich die nötige Zeit für wichtige Entscheidungen einzuräumen, Freundschaften zu pflegen und sich gleichsam eine gewisse Selbstdisziplin zu bewahren.

Studienrätin Daniela Allin, Oberstudienrat Stefan Bauer und Oberstudienrat Peter Herber nahmen die Zeugnisausgabe vor, ehe besonders befähigte Schüler ausgezeichnet wurden. Der Technikpreis des Unternehmerkreises Buchen ging an Marie Kehl, während Fabian Hampel den Technikpreis der Firma OKW erhielt und sich Felix Müller über den Technikpreis der Firma Henk-Sanitärtechnik freute. Den vom Unternehmen Wolfdieter Hieke gestellten Technikpreis nahm Dominic Jäger entgegen; den Technikpreis der Firma Hoffmann und Krippner bekamen Jannik Allgaier, Christian Horn und Christian Simonides.

Für erstklassige Leistungen in Physik erhielt Felix Müller den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft; mit der einjährigen Mitgliedschaft wurden Pascal Hefner, Fabian Hampel, Dominic Jäger, Marie Kehl und Pia Rödel überrascht. Der Mathematikpreis ging an Pia Rödel. Für herausragende Leistungen im Fach Religion wurden Fabian Hampel (katholisch) und Joey Egenberger (evangelisch) gewürdigt; der Spanisch-Preis ging an Marie Kehl. Für beste Leistungen in Geschichte/Gemeinschaftskunde (GGK) wurde Christian Horn ausgezeichnet; die Alfred-Maul-Medaille für sportliche Bestleistungen ging an Tony Mestmacher. Die von Pia Rödel erzielten sehr guten Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern wurden mit dem Ferry-Porsche-Preise honoriert.

Danach verteilten Oberstudiendirektor Konrad Trabold und Studienrätin Daniela Allin die schulinternen Preise. Die SMV-Preise gingen an Gesamtschülersprecher Cedric Wirbs, Vollzeitschülersprecher Mathias Zytke und SMV-Mitglied Dominik König; gewürdigt wurde auch das soziale Engagement Carolin Broßler und Johannes Sorger. Für sehr gute Notenschnitte erhielten Fabien Hampel (1,0), Felix Müller und Marie Kehl (beide 1,1), Dominic Jäger und Joey Egenberger (beide 1,3), Christian Simonides, Jannik Allgaier und Christian Horn (alle 1,4), Nico Stuhl, Dominik Löffler und Hanna Weinmann (alle 1,6), Lukas Kleiner, Laura Schäfer und Johannes Sorger (alle 1,7), Carolin Broßler (1,8), Cedric Wirbs, Eduard Kary und Tony Mestmacher (alle 1,9) sowie Jan Dalhues und Jonas Burgardt (alle 2,0) entsprechende Belobigungen.

Den Scheffelpreis für herausragende Leistungen im Fach Deutsch bekam Fabian Hampel. In seiner Rede bezog er sich auf die besondere Faszination des Lesens und spannte den Bogen zu teils jahrhundertealten Werken wie Goethes „Faust“, deren Protagonisten er auf die heutige Gesellschaft bezog. „Keiner kann seine Zukunft genau planen“, hielt er fest und ermutigte zu neuen Wegen. Vor dem Abendessen nutzten Studiendirektor Carlo Götz und die Abiturienten die Gelegenheit zum Dank an die Schulfamilie und die Elternschaft. Mit der „zgb-music“ und der Abiband klang der Abend aus.