Wir, die ZGB!

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Ein sonniger „Tag der offenen Tür“ an der ZGB in Buchen

Sieben Berufsfelder, verschiedene Schularten, viele Aktivitäten und die Lernfabrik/Industrie 4.0 wurden in der Zentralgewerbeschule (ZGB) vorgestellt.

Bei strahlendem Wetter begrüßte Schulleiter Konrad Trabold die interessierten Gäste auf dem Pausenhof der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB). Als „Gewerbeschule Buchen“ wurde sie bereits im Jahr 1847 gegründet. Gewerbliche Schulen brauchen für eine zukunftsträchtige Ausbildung naturgemäß viele moderne Maschinen und Anlagen, und so sei sie dem Neckar-Odenwald-Kreis als Schulträger „nicht nur lieb, sondern auch teuer“. Sein persönlicher Dank galt allen engagierten Schulmitgliedern, die das bunte und vielfältige Programmangebot für den TdoT vorbereitet hatten. Die ZGB bilde mit ihren sieben Berufsfeldern einen wesentlichen Baustein, um junge Menschen als gefragte Fachkräfte in der Region halten zu können. Das Angebot gehe heute über die berufliche Grundbildung hinaus in verschiedenste Fort- und Weiterbildungsbereiche hinein. Die Begrüßung wurde durch musikalische Intermezzi der „zgb-music“, geleitet von Christof Kieser (Schulleiter der Helene-Weber-Schule), fröhlich aufgelockert.

Bundestagsabgeordneter Alois Gerig kam, um die hervorragende Arbeit der ZGB für die zurzeit 1.050 Schüler ausdrücklich wertzuschätzen. „Der wichtigste deutsche Rohstoff ist das Wissen in den Köpfen der Jugend! Dies gilt es auf bestem Niveau weiter zu entwickeln“, so Gerig. Bürgermeister Roland Burger hob in seinem Grußwort hervor, dass die Gewerbeschule vor 170 Jahren mit Unterstützung der Buchener Schulgründer Burghardt und Kieser eingerichtet wurde. Burger sprach auch als Vertreter des Landrates. Viele Investitionen seien in den letzten Jahren in die Schulen geflossen. Die Arbeit, die hier geleistet werde, strahle aber weit in die Region hinaus. Das Schulartangebot der ZGB sei beeindruckend groß. Es reiche vom Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) zum Hauptschulabschluss führend, über die zweijährige Berufsfachschule mit mittlerem Bildungsabschluss, den Berufskollegs und die Technikerschule, die die Fachhochschulreife vermitteln, bis hin zum Technischen Gymnasium in drei Profilen mit allgemeiner Hochschulreife. Die Bereiche Elektrotechnik, Metalltechnik, Holztechnik, KFZ-Technik, Nahrung, Körperpflege und Informationstechnik seien gut aufgestellt.

Im Anschluss an die Eröffnung wurde den Gästen u.a. die Lernfabrik 4.0 vorgestellt, die als Fabrik im Kleinen in komplex gesteuerten Abläufen von der Bestellung des Kunden über mehrere Fertigungsstationen bis hin zur Montage komplette individualisierte Produkte liefern kann. Als Kooperationspartner leistet die Firma Webfactory aus Buchen für die Visualisierung der Prozessabläufe einen wertvollen Baustein für das Lernen der Schüler an den Anlagen. Schon jetzt kooperiert man mit der DHBW und der Gewerbeschule in Mosbach. Eine Zusammenarbeit mit der Frankenlandschule in Walldürn für die kaufmännischen Bereiche unter Einsatz von SAP-Software ist in Vorbereitung. Als weitere Highlight wurde der neu eingerichtete Physiksaal präsentiert.