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Erster BMW I3-Hochvolt-Trainer geht an die Zentralgewerbeschule

Elektrofahrzeuge sind bislang noch ein Nischenprodukt, so waren es im Jahr 2016 gerade einmal rund 11.000 Stück. In absehbarer Zeit wird der Anteil an Elektrofahrzeugen in Deutschland deutlich zunehmen, und dann braucht es gut ausgebildete Kfz-Mechatroniker, die in der Lage sind, auch mit einem unter Hochspannung arbeitenden Elektromotor umzugehen. Damit die Auszubildenden optimal auf diese zukünftige Aufgabe vorbereitet werden, hat die Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB) einen BMW-Hochvolt-Trainer angeschafft, der die komplette elektrische Antriebseinheit des Elektrofahrzeugs BMW I3 simulieren kann.

Um den Hochvolt-Trainer praxisnah und zielgerichtet einsetzen zu können, wurden die Lehrer der Kfz-Technik speziell geschult. Der Trainer Josef Mayr gab einenZGB Hochvolttrainer Überblick über die Funktionsweise des Geräts und die speziellen Anforderungen, die mit der Wartung der Elektromotorentechnik verbunden sind. Das Gerät ermöglicht über eine Fehlerbox die Zuschaltung von vorverdrahteten Fehlern, wie z.B. Isolations- oder Potenzialausgleichsfehlern und eine gezielte Spannungszuschaltung. Dadurch können die Auszubildenden an einem „fehlerhaften Elektrofahrzeug“ arbeiten und professionelle Fehlerdiagnose anwenden.

Der Schulleiter der ZGB, OStD Konrad Trabold, betonte bei der Übergabe, dass die Anschaffung eines solchen Geräts wesentlich günstiger und platzsparender sei, als der Kauf eines Elektrofahrzeugs und dessen Umrüstung auf gefahrlose Funktion inklusive Ergänzung mit Fehlersimulationssoftware. Die ZGB sei auch die erste Schule innerhalb des Regierungsbezirks Karlsruhe bzw. die zweite in Baden-Württemberg, die über einen solchen Hochvolt-Trainer verfüge. Herr Trabold dankte den an der Vermittlung beteiligten Lehrkräften und ließ seinen Dank an die BMW AG München ausrichten, dass sie der Schule den Hochvolttrainer für die Ausbildung der künftigen Kfz-Mechatroniker in zukunftsweisender Elektromobilität zur Verfügung stellen konnte.Si