Wir, die ZGB!

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Zukunft des Handwerks sichern

Wer schon einmal einen Handwerker beauftragt hat, wundert sich vielleicht auch über die langen Wartezeiten. Der Grund hierfür liegt meist nicht in der mangelnden Organisation der Firma, sondern schlicht an einer fehlenden Anzahl von Mitarbeitern im jeweiligen Betrieb. Allerdings wird es für das Handwerk zunehmend schwerer diese dringend benötigten Fachkräfte zu finden.

Damit die Handwerksbetriebe auch in Zukunft noch auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden eingehen können, ist es dringend nötig dem Nachwuchsmangel in Handwerksberufen zu begegnen. Hierfür wurde von der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB) und der Kreishandwerkerschaft Mosbach das Projekt „Orientierung in Berufsfeldern – Handwerksberufe stelleDas Bild zeigt den Schulleiter Konrad Trabold und die Innungsvertreter.n sich vor“ ins Leben gerufen, bei dem Berufe wie Schreiner, Bäcker, Feinwerkmechaniker, Kfz-Mechatroniker, Elektriker oder Friseur vorgestellt werden. Die Auftaktveranstaltung fand nun an der ZGB statt und stieß auf reges Interesse bei den Jugendlichen.

Bei seinen einführenden Worten stellte der Schulleiter der Zentralgewerbeschule, OStD Konrad Trabold, auch das Besondere eines Handwerksberufes heraus: der ganzheitliche Arbeitsvollzug, von der Planung über den kompletten Produktionsprozess bis hin zur Endmontage, der direkte Kundenkontakt, die Unmittelbarkeit des Erfolgserlebnisses und die Forderung nach Kreativität und Flexibilität, die es bei einer Massenproduktion so nicht gibt. Ein weiterer Vorteil des Handwerks ist dessen Zukunftsträchtigkeit. Handwerker werden immer gebraucht und der Schritt in die Selbstständigkeit ist durchaus naheliegend.

Nach den einführenden Worten informieren Vertreter der verschiedenen Innungen in zwei Runden über die in ihrem Bereich angebotenen Ausbildungsberufe. Wer wollte, konnte auch die Werkstätten der ZGB besichtigen. In einer zweiten Phase haben die interessierten Jugendlichen die Gelegenheit, am 21.03. ihr Berufsfeld einen Vormittag lang ganz praktisch kennen zu lernen, denn dann bietet die Zentralgewerbeschule „Schnuppertage“ in ihren Werkstätten an. Zusätzlich werden Praktika während der Osterferien in möglichen Ausbildungsbetrieben vermittelt. Danach ergibt sich sicherlich die Möglichkeit zu einem Ausbildungsplatz im Handwerk.